MZ Stammtisch Lübeck

Herbsttreffen des MZ-Club Deutschlands in Thüringen

Plakette des Automobilwerk Eisenach

Herbsttreffen in der Mitte Deutschlands

Ist der Zenit überschritten? Leider nur wenige Besucher beim Herbstreffen in Mühlhausen.

Die Tourenwartin rief, und nicht alle kamen. Glück für mich, so konnte ich wenige Tage vor dem Treffen meine Frau noch „nachbuchen“. Die bisher immer hohen Teilnehmerzahlen bei Treffen im niedersächsisch-sachsen-anhaltinischen-hessischen-thüringischen Grenzgebiet der vergangenen Jahre (zum Beispiel das Treffen im Hufhaus im Oktober 2017) konnten diesmal leider nicht erreicht werden. Lag der 3. Oktober zu ungünstig, fuhr man da lieber woanders hin? Oder war es mal wieder der Nachteil einer Jugendherberge, dass es da mit dem Zelten und Haustieren immer etwas kompliziert ist?

Auch wir kleiner Trupp aus dem Norden, 450km Anreise, konnten erst am Freitag starten, quälten uns über volle Autobahnen und erreichten die Mitte Deutschlands erst am späten Nachmittag. Wie schön, wenn dann ein nettes Zimmer für uns alleine, eine Dusche und ein leckeres Abendessen auf einen wartet. Übrigens, Asche auf unser Haupt, wir waren mit einem Bürgerkäfig dort, zwar mit einem Osteuropäischen aber eben nicht mit einer MZ. Obwohl, als dann einige Maschinen von deutlich weiter dort standen, wäre doch schöner gewesen…. Aber wir wollten noch ein paar Tage Urlaub in Sachsen dranhängen. Und manchmal ist das Auto die bessere Wahl.

Am Samstag fand dann eine Ausfahrt nach Eisenach zu dem Wartburg-Museum statt. Da wir mit dem Auto fuhren, konnten wir Pierre aus der Schweiz mitnehmen. Er wollte seine Knochen etwas schonen, vor seinem Rück-Ritt gen Süden. Was dann in einer abfallenden Rechtskurve passierte, versetzte uns dann doch in Schrecken. Ramona rutschte weg und es kam etwas Straße an ihr Motorrad. Glücklicherweise bis auf etwas Blech- und Kunststoffschaden nichts passiert.

Nach einem Mittagessen in einem netten Restaurant in Eisenach wartete dann das Museum auf uns. Ein sehr kompetenter Führer erklärte uns anhand der Objekte die ganze Geschichte des Automobilbaues in Eisenach. Die zweieinhalbstündige Führung war nicht eine einzige Minute langatmig. Wir merkten, dass er regelrecht für Wartburg brannte. Wer nicht mit war hat eindeutig was versäumt.

Zurück in der Jugendherberge erwartete uns dann wieder ein leckeres Abendessen, danach wurde es irgendwie noch spät ……

Nach dem Frühstück hieß es leider schon wieder Abschied nehmen. Ich hoffe, alle sind gut und sicher nach Hause gekommen. Wir hatten noch ein paar schöne Tage in der Sächsischen und Zittauer Schweiz.

Was bleibt hängen: Wie immer Spitze organisiert, eine schöne Unterkunft, eine Gegend die Lust auf mehr macht. Ramona, gerne mal wieder in dieser Ecke!

Mauer-Durcblick in eine Industriehalle



aktualisiert:   Herbst 2019  

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